Hallo [wlm_username], Reue hat sicherlich jeder schon einmal erlebt, und wenn Du denkst, dass Angst das schlimmere Übel dieser beiden Gefühle darstellt, dann schau Dir das noch einmal genau an.

Hier möchte ich nicht viel Worte verlieren und Dich stattdessen einladen, diesen wirklich sehr emotionalen Podcast anzuhören. Reue ist meistens verbunden mit etwas, dass unabänderbar ist. Reue ist aber auch das Gefühl, dass man etwas verpasst hat, was nicht hätte sein müssen, wenn man sich doch nur bewegt hätte.

Reue von außen betrachtet kann helfen ein Leben zu leben, welches Du Deiner Aufmerksamkeit im Moment gibst.

 

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  1. Christina Antworten

    Hallo Sven,
    schöne, wichtige Botschaft und tolle Übung.
    Beim Thema Reue fehlt mir ein bisschen der Aspekt des Verzeihens, nicht nur gegenüber anderen Personen, sondern vor allem gegenüber sich selbst.
    Ich hab mal irgendwo den Spruch gelesen: “Verzeihen heißt nicht, dass wir etwas vergessen, sondern dass wir uns auf eine neue Art und Weise daran erinnern .” [Enright/Fitzgibbons].
    Kommt dazu noch was oder darf ich meinen Senf dazugeben? 😉
    LG Christina

    • Sven Kaven Antworten

      Liebe Christina, du darfst natürlich Deinen Senf dazu geben 😉 . Ja, sich selbst zu verzeihen ist der Dreh und Angelpunkt bei der Sache, denn ohne dem… wie soll man liebevoll mit sich dann umgehen können? Das Verzeihen verändert ja nur den Status des sich Verurteilen´s zu akzeptieren, was ist oder meinetwegen auch war. Mir ging es hier vor allem darum, die Menschen aufzurütteln und etwas mehr in die Kerbe zuhauen, damit Reue eher etwas im Leben eines Menschen ist, wovon er nicht so oft betroffen ist. Aber selbst, wenn es dann so ist, dann, und da bin ich voll bei Dir, ist liebevolle Vergebung paramount. 🙂

      LG. Sven

  2. Michael Gleichner Antworten

    Mach was draus!!! Genau das ist der Impuls der mich seit Wochen animiert mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und aus dem Hamsterrad auszubrechen.
    Dein Podcast war wieder sehr motivierend und hat mir auch gezeigt, dass ich später sagen kann das ich die richtigen Entscheidungen getroffen habe JETZT.
    Danke und LG

  3. Thomas Zahn Antworten

    Verschiebe dein Leben nicht auf “Morgen” sondern lebe im “Jetzt”, das ist für mich eine zentrale Botschaft von “Tag 6” Geniesse den Augenblick und verschiebe die Dinge nicht, die dich begeistern, die dir wichtig sind und für die du “brennst”. Mach es nicht immer
    “den Anderen” recht sondern schau, dass DU in “deiner Mitte”bist. Das Leben besteht aus einer Fülle von verpassten Gelegenheiten. Lass uns aufwachen und mit noch mehr Aufmerksamkeit die Dinge angehen und noch tiefer – tagtäglich – in uns hineinspüren, was wir wollen und was wir nicht wollen. In diesem Sinne, let´s do it 🙂

  4. Cornelia Antworten

    Lieber Sven,
    ich durfte lernen warum meine Leben nicht in der Balance ist und habe mich auf den Weg gemacht mein Leben um 360 Grad zu ändern. Bereut habe ich bisher nichts, weil ich glaube das alles so kommt und ist wie ich es verursacht habe. Die Vergangenheit ist sowas von vergangen, die kommt nicht zurück. Jahrelang habe ich mich in die Opferrolle begeben und mich dort “wohlgefühlt”, weil ich es nicht anders wusste. Im HIER und JETZT zu leben muss ich zulassen und lernen, aber mit jedem Tag wird es leichter und gelassener.
    Vielen Dank für das wieder mal aufrütteln.
    Herzlichst Cornelia

  5. Christoph Lang Antworten

    Leben ist Hier und Jetzt
    und das ist uns zu oft nicht bewusst.
    Wir leben ein Leben für die Ziele von Anderen.
    So lange uns nicht (schmerzlich) klar ist, was wir wollen, ist das eine dumpfe Übergangszeit. Wenn wir aber erkannt haben, was uns wirklich (also so WIRKLICH) wichtig ist, dann tut das richtig weh in so einer Halbrealität zu verharren.
    Dann wird wewalknow zur Pflicht 🙂
    — das “normale” Dumpfbacken-Leben organisieren und — abhauen! 🙂

  6. Joerg Weber Antworten

    Das Thema Reue ist mir auch immer präsent. Das Buch, das in den Kommentaren angesprochen wurde, kenne ich auch (nur vom hören). Als der Titel populär wurde, habe ich mir auch die Frage gestellt, was ich wohl bereuen würde, wenn ich auf meinem Sterbebett liege und seitdem stelle ich mir die Frage sehr häufig, wenn ich vor Entscheidungen stehe.
    Die Veranschaulichung mit dem Meterband von Ernst finde ich sehr wichtig. Daran können wir sehr gut sehen, wie viel Zeit uns (hoffentlich) noch bleibt, denn keiner von uns weiß ob sein Leben nicht morgen schon vorbei ist. Das ist der Grund, warum ich der Meinung bin, heute so zu leben, wie ich leben möchte. Darum bin ich hier, um meine Träume und Wünsche zu leben und sie nicht zu verschieben auf meine Rente.

  7. Bianca Sobisiak Antworten

    Sven, Deine Timeline ist genial. Zeigt sie doch deutlich, was noch vor mir liegt oder wenigstens vor mir liegen könnte. Genauso wichtig ist Dein Hinweis, dass der Blick zurück überhaupt nichts bringt. Die Tür ist zu und sollte es auch bleiben. Sicher gibt es in diesem Zeitfenster auch schon Dinge die ich/man bereut, verpasste Gelegenheiten, Missverständnisse und ungeklärte Situationen. Was hilft, wenn andere Menschen beteiligt sind, man aber nicht mehr ins Gespräch kommt oder kommen kann, ist Vergebung! An erster Stelle vergebe ich mir und dann dem Anderen. So neutralisiert sich die Situation und belastet mich nicht mehr (;-) nach mehrfachen Vergebungsübungen). Tja, was die verpassten Gelegenheiten, Wünsche, Träume, Ziele angeht – dafür bin ich hier! Der Blick nach vorn. Das eigene Leben leben, gestalten und lieben und dabei meine Lieben im Blick haben. Ich freue mich drauf!
    LG, Bianca

  8. Michael Gosch Antworten

    ein sehr kraftvoller und berührender Podcast. Danke.
    Das Bild mit meinem Leben als Zentimetermass gleichsam, ist sehr deutlich. Mit 57 spüre ich immer öfter die Warnung ” achte auf deine Zeit”. Ich versuche mich dann mit meiner Lebenszeitprogrammierung “150 Jahre” zu beruhigen. Was, Gott sei Dank, immer weniger gut gelingt. Denn, der Tag, der vorbei ist, ist vorbei. Die Stunde, die ich in Unachtsamkeit vertan habe, ist unwiderbringlich weg.
    Es ist so wichtig, hinein zu horchen, was macht zufrieden. Und das sind oft die kleinen Dinge des Lebens. Die tagtäglich glücklich machen können. Ich habe erst vor wenigen Tagen für mich voll und ganz angenommen, dass ich wirklich gerne für meine Familie koche. Und ich nun meinen Tag danach einrichte, auch ausreichend Zeit dafür zu haben, mit Freude alles vorzubereiten und ein neues Werk (wenn auch vergängliches) zu erschaffen.

  9. Anita Keller Antworten

    Was für ein kraftvoller Pocdast!!! Das erinnert mich daran, was für mich der Grund war meine Entscheidung, ausschließlich das zu tun, was ich wirklich will. Der Auslöser dafür war das Buch “5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen”. Denn eines weiß ich ganz sicher: Niemals möchte ich kurz vor meinem Ableben sagen müssen, hätte ich doch nur… Aus meiner Sicht der stärkste Motivator um herauszufinden, was ich wirklich will und mein Ding zu machen! Chapeau!!!

  10. Sylvia Hoehentinger Antworten

    Wauw das war eine Podcast Sven, nun das ist wohl war Ohne Gesundheit geht gar nix! Es ist meiner Meinung nach die schwierigste Arbeit Aufgabe im Leben glücklich und zufrieden und mit sich im reinen zu sein. Man beachtet es aber nicht so besonders, erst wenn man Probleme Schwierigkeiten hat krank ist.
    Mein Problem ist aus solchen Situationen ohne Mentor und oder mit dir Seven rauszukommen. Den Wegweiser für glückliches Leben, verlässt man ihn, kommt man alleine sehr schwierig wieder auf den richtigen Weg.
    Ich finde jeden Tag so eine Postcast würde mir sehr gut tun und auch sehr helfen.
    Mach weiter so Sven das sind super Tage für mich ich nicht missen möchte.

    • Sven Kaven Antworten

      Liebe Sylvia, Krankheit ist meistens ein Zeichen dafür, dass etwas mit der eigenen Lebensführung nicht stimmt. Ernährung, Aufschiebung oder Dinge tun, die man echt nicht mag oder sie für die falschen Gründe tut.

      Alles, was gegen die eigene Energie geht, wird sich in Form von Schmerzen manifestieren.
      Also fast alles 😉

      Nun, Du hast ja mittlerweile einen Mentor und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bei bleibst, und lernst Deiner eigenen Führung zu folgen, sprich auf Dein Herz zuhören.

      LG. Sven

  11. Michael Beurich Antworten

    Ein sehr emotionaler Podcast! Und gleich vorweg… Ich möchte, wenn ich das darf, hier mal einen kleinen Buchtipp abgeben, der genau zum Thema passt:
    “5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen” von Bronnie Ware – http://amzn.to/238thJt
    Diese Lektüre hat mir zu diesem Thema schon damals sehr die Augen geöffnet. Und es stimmt! Niemand, wirklich niemand der Sterbenden, hat bereut, nicht noch mehr Zeit im Büro verbracht zu haben.
    Allerdings, und da bin ich ehrlich zu mir selber, habe ich diesen Absprung leider auch noch nicht geschafft. Meine Familie kommt manchmal zu kurz… Es hat aber auch damit zu tun, dass ich das, was ich mache, auch mit Begeisterung tue.
    Jedoch wohnen zwei Seelen in meinem Leib.
    Ich finde es gut, dass ich wieder mal einen leichten Hieb auf den Hinterkopf bekommen habe. Danke Sven!

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Michael, na klar kannste gute Empfehlungen hier abgeben und ich mag auch Deine oftmals sehr interessant geschriebenen Kommentare sehr.

      Nb. Den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden sit am Ende auch nur bestimmt bei dem was jeder Einzelne denkt. Es ist ein Konstrukt, ein Glaubenssatz und mache Dir nichts vor, auch noch durchwässert bei alle dem, was Dir in der Kinderstube beigebracht wurde.

      Deine Ansprüche können nur bei dem formuliert werden, was Dich Dein höheres Selbst teachen würde.

      LG. Sven

      • Michael Beurich Antworten

        Stimmt Sven!
        Und als “gelernter DDR-Bürger” hat man diese Lebensdefinition über Job und Arbeit, noch mit der Muttermilch aufgesogen…

  12. Oliver Burghoff Antworten

    Mit allem aufgeräumt zu haben und innerlich angekommen und ausgeglichen zu sein…. Etwas was ich, bisher dachte ich das jedenfalls, mir in meinem Rentenalter mal erträumt habe. Nach und nach müsste ich aber feststellen, dass ich dieses angekommen und glücklich sein in der nächsten Zeit erreichen muss, ansonsten würde ich mein Rentenalter aller Wahrscheinlichkeit nicht erreichen. Wenn man sich diese 6 Punkte der Krankenschwester mal vor Augen führt, müssen wir feststellen, dass wir uns alle im Laufe der Jahre der Sklaverei hingegeben haben. Jahrelang haben wir doch eigentlich immer nur das getan, was andere von uns verlangt haben. Ich würde schätzen das es weit über 80% der (deutschen) Bevölkerung sind, denen es immer noch so geht und die es teilweise auch gar nicht merken, warum sie sich so gefangen fühlen und diesen Montagsblues in sich tragen. Wir alle, die hier in Deiner Community sind, haben anscheinend erkannt worum es geht und sind bereit für ein neues Leben zu kämpfen. Ich habe auf der Linie jetzt genau die Hälfte erreicht. In der zweiten Halbzeit meines Lebens möchte ich gerne noch ne Delle ins Universum hauen. Ein paar Dinge halten mich momentan noch davon ab, ich habe aber angefangen nach und nach alles aufzuräumen und mein Leben wieder selbst zu gestalten. Ein großes Danke an Dich, der mir hier zumindest auf einem Teil des Weges eine Leitplanke gibt um in der Spur zu bleiben. Bis morgen!

    • Sven Kaven Antworten

      Oliver. Danke! Ja, gestallte Dein Leben selber! Du machst das doch gut 🙂
      LG. Sven

  13. Torsten Bulk Antworten

    Lebenslinie sollte es heissen 🙂 die automatische Verbesserung 😀

  14. Torsten Bulk Antworten

    Einen Nachtrag habe ich noch … die Übung mit der “Lebenslang” habe ich mal mit einem Zentimeterband gemacht … sprich das durchschnittliche Lebensalter … dann die gelebten Jahre abgetrennt … da hat man es ganz genau vor Augen 😉

  15. Torsten Bulk Antworten

    Was für eine Folge … eine nochmalige Steigerung der letzten beiden Tage … deine Erzählungen gingen mir regelrecht unter die Haut … Reue/Bereuen hat etwas sehr tragisches … aber auch etwas was gutes … wenn man nicht gerade auf der letzen Station seines Lebens ist … wie soll ich sagen: sie öffnet einem die Augen in der Gegenwart und Zukunft Dinge anders zu machen … auf die Eltern bezogen (wenn diese beide noch leben) Dinge die vielleicht im Raum stehen zu klären … ich schwinge mich jetzt … trotz Winter auf mein Fahrrad und lasse die Folge noch etwas auf mich wirken! In diesem Sinne einen entspannten Restsonntag.

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Torsten, Reue birgt so viel Schmerz in sich und glaube mir es gibt bessere Wege als durch Reue zu lernen, seinen Weg zu gehen. Einer davon ist zu erkennen, dass Schmerz nicht unbedingt notwendig ist oder besser das überaus große Leiden limitiert werden könnte, wenn Menschen bewusster in Ihrem Handeln werden.

      Wie auch immer, wenn Leid und Schmerz erscheinen, spätestens dann ist es an der Zeit aufzuhorchen und die Verteidigungs-Mauern fallen zu lassen.

      LG. Sven

  16. Annakee Sky Antworten

    Brisantes Thema heut. Das mit dem Sterbebett und was man bereuen würde, fragte ich mich auch immer wieder an Schnittstellen schwieriger Entscheidungen, welcher Weg der richtige f. mich ist. Und wann immer ich in der voraus Schau sehe, ich würde es bereuen, etwas nicht getan zu haben, dann weiss ich, dass genau das der Weg ist. Genau da hinein dann, wovor man sich fürchtet, aber es später bereuen würde, wenn man es nicht getan hätte. So schon vor vielen Jahren von einem Trainer beraten, durch die Angst zu gehen ist zwar in dem Moment wo man ihn beginnt hart, aber löste sich nach meiner Erfahrung dann immer in etwas auf, dass ich im Nachhinein segensreich, transformierend, Glücks bringend empfand.
    Ein anderes Thema dass du ansprichst, dass mit den Eltern, finde ich hochbrisant, denn nicht nur ich sondern voile Quälen sich regelrecht mit den Altlasten und dem eben nie gesehen worden sein Thema herum, dass auf der Seele und auch oft im eigenen jetzigen nach vorne gehen wie Wackersteine ungesehen auf dem Herzen lastet und man sich wie verhext nie wirklich frei fühlen kann zu tun, was man eigentlich wünscht. Dass ist etwas, an dem ich für Jahrzehnte arbeitete die Gute Lösung für alle zu finden, bis ich merkte, ich kann sie nur für mich finden. Denn, wer eben nicht mit dir gemeinsam gehen will, auch gedanklich, den kann man auch nicht eines Besseren belehren – loslassen jedoch schon. Mein Frieden fand ich erst, als ich all das eigene Sehnen und Wünschen die gute Klärung zu erreichen losliess – sprich das Scheitern dort zuliess. Seit dem geht es mir spürbar besser und seit dem funktioniert auch mein Vorwärtz gehen. Denn ich erwarte nicht mehr verstanden und gesehen zu werden von Menschen, die es eben nicht wollen, und wenn des die Eltern sind, fein, dann eben auch diese. So bedeutet für mich nicht mehr zu bereuen auch Loslassen dessen, was nicht änderbar ist und sein eigenes JA zu all dem zu setzen wer man ist und wohin man gehen will, ohne Schuldgefühle, ohne Angst, ohne zu zögern dass man irgendwas davon darf oder nicht. Alles ist möglich dann. Alles…

    • Sven Kaven Antworten

      Liebe Annakee, Ja, es ist ein sehr tiefes und für viele Menschen sehr schweres Thema.

      Bzgl. Deines ersten gemachten Punktes kann ich sagen, dass das voraussetzt, dass man bereits durch gemachte Erfahrungen gelernt hat, was einem hier sehr schmerzen würde, wenn man einen bestimmten Schritt nicht geht. Ich glaube allerdings auch, dass hier die Grenze zwischen »aus Angst Nichthandeln« und möglicher zu erfahrener Reue, sich sehr verwischen kann. Will damit sagen, dass der direkte Weg immer noch der des eigenes GPS´s sein wird. Herz und tiefes Vertrauen in das, was man tut.

      LG. Sven

  17. Volker Kalisch Antworten

    Wenn das Leben einen mall so richtig durchschüttelt und fast aus der Bahn wirft, hat man eine guten Anlass, das bisherige Wertesystem zu überprüfen und neu auszurichten.
    Wohl jeder kriegt auf die eine oder andere Weise dazu Gelegenheit. Ich mußte darauf nicht bis zum Lebensabend warten. Das war alles andere als ein Spaziergang, aber ich bin extrem dankbar, dass ich diese Erfahrungen relativ früh machen durfte genau zu dieser Zeit einigen sehr weisen und hilfsbereiten Menschen begegnete die mich mit ihrem Rat auf diesem Weg begleiteten.
    So hatte ich die Chance, einige meiner Taten und Entscheidungen nicht nur zu bereuen, sondern auch entscheidende Kursänderungen vorzunehmen – nicht erst auf dem Sterbebett. Dazu gehört die Erkenntnis, die auch Sven an den Anfang unseres gemeinsamen Weges stellte, dass ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Nur wenn ich mich selbst akzeptiere, kann ich mit anderen Menschen eine stabile Beziehung aufbauen. Ganz in diese Richtung weist auch das christliche Gebot “Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.”
    Oft werden die letzten drei Wort weggelassen, aus dem Bewußtsein verdrängt. Dabei gehören beide Komponenten untrennbar zusammen. Wenn ich das konsequent beachte, habe ich kaum noch Gelegenheit, etwas zu bereuen.

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Volker 🙂 Toll.

      Und in diesen 8 Worten steckt so viel mehr.

      Verurteile niemanden, wofür Du selber nicht verurteilt werden möchtest. Verlange nichts von Anderen, was Du von Dir selbst nie verlangen würdest. In genau diesen Worten: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” steckt all das, was nötig ist, um in Harmonie mit sich selbst und anderen leben zu können.

      Der jedoch magische Punkte bzgl. dieser Worte ist, dass man sich auch nur lieben kann, wenn man Liebe für andere empfinden kann.

      Zb. Mitgefühl für andere Menschen haben zu können bedeutet auch mit sich selbst Mitgefühl haben zu können.

      Sven