Tag 7 [wlm_username] und es geht weiter. Stehst Du am Morgen mit Elan auf und gehst Du mit Freude auf die Arbeit oder ins Büro? Für viele Menschen ist das eine Illusion, denn sie tun etwas das sie nicht mögen. Was da hilft, ist eine Aufgabe, etwas, das einen in den Bann zieht, meinetwegen auch herausfordert und schlussendlich ausfüllt.

Auch das ist eine Aufgabe, eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Niemand wird jemals diese Entscheidung für Dich übernehmen, denn es bleibt immer Deine Herausforderung und somit eine Entscheidung für Dein Leben.

 

Wie hat Dir diese Podcast gefallen? Schreibe mir Deine Gedanken oder auch Frage!

Write a Reply or Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


  1. Antonio Antworten

    Hallo Sven,
    auch wieder ein brisantes Thema. Es gibt wahrscheinlich niemanden, der nicht schon vor dieser Entscheidung stand.
    Für mich gilt, weiter Suchen, bis man den JOB, die Aufgabe findet, die einen maximal erfüllt.
    Manchmal dauert die Suche lange. Meistens, weil wir unsere innere Stimme überhören oder ignorieren. Und dennoch lohnt sich immer, weiter zu suchen…
    Danke für diese super interessante Episode
    LG
    Antonio

  2. Thomas Zahn Antworten

    Beruf vs Berufung oder Job vs Aufgabe, das ist die Plattform, um die es geht. Mit zunehmendem Alter wurde mir klarer und klarer und ich konnte immer besser trennen und differenzieren, wo meine Leidenschaft und vor allem meine TALENTE liegen. Trainiere deine Talente (manche nennen es Stärken) und du spürst zunächst für dich, später auch durch Feedback deiner Umgebung, dass du deinem Herzen gefolgt bist. Dann steckst du schon mitten in der Berufung und in der Aufgabe und bist auf dem besten Weg in deine persönliche Freiheit. Deine Freiheit, das große Ziel und ein wichtiger Bestandteil deines Lebens. So ist es mir widerfahren und ich bin heute in “meiner Mitte”, habe ein hohes Maß an Gelassenheit erfahren und lebe nach meinen Vorstellungen – ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.

  3. Cornelia Antworten

    Lieber Sven,
    bisher habe ich auch immer noch nach einem Job gesucht, ob im Angestelltenverhältnis oder Selbständig. Was ich erkannt habe in den letzten 12 Jahren ist, dass ich meine Zeit und mein Person nicht mehr einem starren Unternehmen opfern möchte. Für mich zu entscheiden, was will ich machen, selbst meine Zeit einteilen und mich nicht mehr fremd bestimmen lassen. Ich war viele Jahre in verschiedenen Networkmarketing Unternehmen tätig und mich hat diese Art und Weise wie dort mit Menschen umgegangen wird immer fasziniert. Auch was ich dort gelernt habe war gigantisch, nur meine persönliche Einstellung, u. a. Menschen dieses Geschäft nahe zubringen, war nicht die richtige. Jetzt begegnet mit dieses Geschäft wieder in seinem vollen Umfang und kam mir förmlich entgegen. Ich habe meine persönliche Einstellung dazu geändert und siehe da auf einmal ist es leicht und ich betrachte es nicht mehr als Arbeit. Herzlichen Dank für diese Podcast.
    Herzlichst Cornelia

  4. Bianca Sobisiak Antworten

    Ich glaube, es gibt wenige Menschen, die schon sehr früh ihre Aufgabe kennen oder erkennen und sie dann auch leben. Für die meisten, auch für mich, ist es ein Prozess. Auch Du beschreibst Deinen Erkenntnisprozess. Viele Jobs, Auseinandersetzungen mit Chefs und immer irgendwie auf der Suche.
    Und irgendwann macht es klick! Vorausgesetzt, Du bist wach, stellst Fragen und horchst auf die Antworten, die in dir liegen. Mittlerweile habe ich meine Aufgabe gefunden, aber sie kleidet sich noch nicht in dem Gewand, wie ich sie gern hätte. Also , horche ich wieder, halte die Augen offen und bin ja auch genau aus diesem Grunde hier gelandet. So geht der Prozess weiter, wird noch konkreter und spannend bleibt es allemal, denn Deine Vorausschau auf Tag 8 ist sehr interessant.

  5. Dagmar Lauer Antworten

    Nein, es erfüllt mich nicht, das was ich jeden Tag
    (als Selbstständige) tue.
    Es gibt Momente, da geschieht es dann doch, dass ich glücklich bin, im Job. Und in diesen Tagen der Challenge beobachte ich mich ganz genau.
    Was macht mich denn wirklich glücklich?
    Momentan nur ein kleiner Bruchteil dessen, was ich täglich tun muss. Ich hasse die Zwänge und mir scheint, zur Zeit bin ich kurz davor, auszubrechen. Ich schlafe kaum noch, fühle Druck und bin so erschöpft, dass es mir schwer fällt, die Tage ab zu arbeiten.
    Sogar die Dinge, die ich gerne tue im Job, kann ich nur mit viel Disziplin und Beherrschung tun.
    Ich bin müde, ich hab keine Lust mehr. Ich möchte es ändern. Träume von einem anderen Leben und bin grad zu müde, um es endlich um zu setzen.
    Gerne würde ich, wie Du, eine Auszeit nehmen, um zu mir und meiner Aufgabe finden zu können. Manchmal gibt es Momente, da bin ich klar, fest entschlossen.
    Dann plane ich den Absprung und fühle mich stark und sicher, es um zu setzen. Und dann
    …kommt sie doch wieder die Stimme in mir, die sagt: vergiss es, du kannst da nicht raus.
    Ich habe leider zu viele finanzielle Zwänge und Verpflichtungen.
    Ich fühle mich gefangen, keine Chance, raus zu gehen.
    Nach Jahrzenten im ‘falschen’ Job,
    finde ich ihn nicht,
    den Weg heraus.
    Ich habe eine Business-Idee, die ich gerne realisieren möchte,
    aber … Meine Umgebung zieht und zerrt an mir, Meinungen, und
    ich, hin und her gerissen.
    Das ist mir grad alles zuviel.
    Auszeit, ja, das wäre genial, damit ich meine Kraft wiederfinden könnte.

  6. Annakee Sky Antworten

    Guter Punkt, keinen Job, sondern seine Aufgabe zu machen. Bei mir ist diese schon seit sehr vielen Jahren klar und wandelt sich nur etwas im äusseren Erscheinungsbild. Mein Thema da ist ein ganz anderes, mit dem ich immer wieder mich konfrontiert sah und sehe. Wie mache ich mich so verständlich, dass es die anderen verstehen? Dass die Brücke der Kommunikation ans “andere Ufer” meines hörenden Gegenübers die Botschaft empfängt und dadurch in das Handeln kommt, dass ich in Wahrheit wünsche und bezwecke. Und da lag/liegt oft noch eine Diskrepanz, die ich zu beheben suche. So ist der Schritt des WIE nach aussen bringen und auch für mich selbst den Weg gehend die eigentliche Frage darin. Denn solange ich da noch nicht die 100% Übereinstimmung dessen was ich fühle, tu und geben mag mit dem was im aussen tatsächlich passiert erlebe, bin ich eben noch nicht zufrieden und da ist mein Suchen der “richtigen” Handhabe, des “Wie” fasse ich es und somit den Menschen an. Das wäre für mich interressanter, wenn du hier in die Tife der Umsetzung des Wies noch stärker als Folgepodcast eingehen würdest.. sprich, wenn das alles klar ist, wie gehts dann weiter…

    • Sven Kaven Antworten

      Genau so ist es Annakee. Natürlich kann man auch das zu einer Aufgabe machen und bei doing so, erlange überragende Fähigkeiten in Deiner Kommunikation. Du musst am Ende wissen, ob es das ist, dass sich wie eine Aufgabe anfühlt, die Du als erfüllend und am Herzen empfindest. 🙂

      LG. Sven

  7. Christoph Lang Antworten

    Herzlichen Dank für die Erkenntnisse aus dem Podcast!
    Konfrontation zeigt mir, dass ich z.Zt. nicht am rechten Ort, in der rechten Aufgabe bin.
    Ich muss jetzt mal kurz abtauchen, um die Fragen wirken zu lassen und für mich Antworten zu finden.
    – Was macht mich glücklich? Wo fühle ich mich lebendig, pudelwohl und ausgefüllt?
    – Was will mein aktueller Job von mir?
    – Was ist meine Aufgabe oder könnte meine Aufgabe sein?
    Also los …

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Christoph, abtauchen oder in anderen Worten, in die Stille zu gehen, um Klarheit zu erhalten, ist eine sehr gute Idee. Das ist genau das, was die Menschheit, wenigstens in der westlichen Welt so ziemlich verloren hat.

      So, gehe da ruhig volle Kanne rein und gebe der Stille Deine Aufmerksamkeit.

      LG. Sven

  8. Anita Keller Antworten

    Lieber Sven, du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe meinen Job öfters gewechselt, worüber ich heute sehr dankbar bin, denn all diese Erfahrung haben mich dazu gebracht, heute da zu stehen, wo ich stehe und das zu sein, was ich bin. In meinem letzten Job hatte ich das Gefühl, dass ich “glücklich” bin. Hatte meistens eine 50 bis 60 Stunden-Woche und habe für die Arbeit gelebt. Heute weiss ich, dass ich mir dadurch nur selbst eine vermeintliche “Bestätigung und Anerkennung” gegeben habe und dass dieses Gefühl des “glücklich seins” nur oberflächlich war, da tolles Gehalt, schickes Firmenfahrzeug, super Lifestyle, etc.. Doch als meine Seele immer lauter anklopfte und signalisierte “Ich bin auch noch da”, musste ich die schmerzhafte Erfahrung machen, dass ich mir nur selbst etwas vormachte und zog die Reißleine. Heute weiß ich, was wahres Glücklichsein im beruflichen Kontext für mich bedeutet, nämlich “Freiheit” und “Unabhängigkeit”!!! Leider war ich damals nicht so schnell wie du, lieber Sven, das zu erkennen. Aber hätte ich dich damals als Coach gehabt, hätte ich mir viele Umwege und schmerzhafte Situationen ersparen können!

    • Sven Kaven Antworten

      Hey Anita, na welch eine wunderbare Sache dann, dass wir nun zusammengekommen sind 😉

      Was war, das war, aber was ist, ist genau das, was zählt.

      Ich spüre es selber immer wieder, jeden Tag, jeden Moment und manchmal auch schmerzvollen Moment. Es ist sehr schön und wunderbar für Dich, dass Du auf die immer lauterwerdende innere Stimme (Dein Herz) gehört hast. Sie ist Dein GPS, Dein Guidance-System, welches Dich nie im Stich lasse wird.

      LG. Sven

  9. Torsten Bulk Antworten

    kurze Korrektur … die Tage werden zur alle Aufgelistet … sind aber nicht verfügbar … somit ist alles in Ordnung!

  10. Torsten Bulk Antworten

    Der Tag 7 Podcast war fast wie ein “Spiegel” für mich … nicht das wir genau das selbe gemacht haben … es gibt sehr viele Gleichheiten (daher “Spiegel” in “”) … ich habe auch oft den Job gewechselt … ebenso gekündigt worden oder selber gekündigt … viele in meinem Umfeld haben mich auch nicht verstanden und haben das als Schwäche ausgelegt … Ansagen anderer waren oft: Zähne zusammenbeissen und durch, ein Job ist kein Wunschkonzert oder du bist nicht gut genug etc. etc. … Selbstständig zu sein ist auch meine Erfüllung … seit rund 1 Jahr bin ich nun dabei kreative auszeit aufzubauen … was wahrlich kein einfacher Weg ist, viele Steine und alles andere als einfach in dem überlaufenen Seminarreise-/Seminarmarkt Fuss zu fassen, seinen Namen und sein “Profil” bekannt zu machen … es ist aber eine Aufgabe die mir so einen grossen Spass und mich jeden Tag glücklich macht … Deine(n) Antrieb/Ziele kann ich mit meinem sehr gut vergleichen … somit wiederhole ich das jetzt nicht alles! (es sind übrigens alle 10 Tage + Bonus freigeschaltet – das ist denke ich mal nicht gewollt!?)

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Torsten, Du beschreibst mit Deinem Kommentar genau dass, was so viele Entrepreneurs erleben. Das Ungewöhnliche wird zur Gewohnheit und das “Normale” zum Ungewöhnlichen 😉

      Sven

  11. Sylvia Hoehentinger Antworten

    Über diese Podcast habe ich heute den ganzen Tag überlegt, darum gebe ich jetzt meinen Kommentar erst ab.
    Vor 5 Jahren begann ich eine Ausbildung die ich im Dezember 2014 abgeschlossen hatte. Meine Geschäftsfreunde meinten ich kann dieses wissen was ich mir angeeignet habe nicht auf die Straße bringen.
    Und daran liegt das Problem ich habe meine Aufgabe gefunden und dennoch verdiene ich in den Wintermonaten kein oder wenig Geld. Deshalb bin ich immer am suchen was ich noch machen kann dieses Gefühl ist eines der schlimmsten für mich und darum möchte ich auch wie du ein passives Einkommen haben. Nun kommt wieder die Frage mit was, man wird unruhig, wenig Schlaf…. Und krank.
    Ich nütze meine Chance dieses Jahr… Und freue mich schon auf morgen.

    • Sven Kaven Antworten

      Liebe Sylvia, das ist genau der Punkt. Auf wen möchtest Du hören? Auf Deine Freunde oder auf Dein unwiderstehliches inneres Vertrauen, welches Dir die Kraft gibt das zu tun, was Du möchtest. LG. Sven

  12. Joerg Weber Antworten

    Das ist glaube ich ein sehr wichtiger Punkt. Aufgabe oder Job? Seit ich mit der Schule fertig bin arbeite ich in der gleichen Firma und diese “Sicherheit” aufzugeben ist für mich ein sehr großer Schritt. Allerdings möchte ich dieses Jahr diesen Schritt gehen um meine Träume zu leben.
    Bis jetzt war es nicht erforderlich meinen Job aufzugeben und ich war einfach zu bequem. Aber inzwischen sind meine Vorstellungen von einem glücklichen und zufriedenen Leben mit anderen Bedingungen verknüpft als einem regelmäßigen Einkommen. Nichts desto trotz wollen die laufenden Rechnungen bezahlt werden.
    Deshalb zögere ich noch. Ich bin schon einen kleinen Schritt gegangen und arbeite weniger in meinem Angestelltenverhältnis. Das war sehr gut für meine Entwicklung in die richtige Richtung.
    Ich bin gespannt auf den nächsten Podcast und wie es weitergeht.

    • Sven Kaven Antworten

      Hallo Joerg, stelle Dir einfach mal die Frage, Warum möchte ich meinen Job aufgeben? Oder, Warum möchte ich meinen Job aufgeben? Wobei, das immer noch die falschen Fragen wären. den dann wäre das Aufgeben des Jobs das Ziel und nicht das, was Du tun möchtest.

      Was macht denn die Bequemheit aus? Kannst Du das erklären?

      LG. Sven

  13. Michael Beurich Antworten

    Irgendwie musste ich bei diesem Podcast innerlich schmunzeln, denn außer meiner zweiten begonnenen Ausbildung, habe ich nie in einem Job gearbeitet, der mir keinen Spaß machte.
    Und selbst die Ausbildung habe ich nur deshalb durchgezogen, weil man mir sagte, dass man unbedingt eine Berufsausbildung braucht, um einen “Stand” im Arbeitsleben zu haben. Und lustiger Weise habe ich mir an meinem ersten Tag der Ausbildung innerlich gesagt: “In diesem Job arbeitest du nie!” – Und was soll ich sagen?! So war es auch.
    Vom Gefühl her habe ich also schon immer SEHR lustbezogen gearbeitet.

    • Sven Kaven Antworten

      Du bist schon klasse Michael, selbst wenn ich dich damit nicht wirklich in irgendeine Kategorie stecken möchte. 😉 Aus Deinen Kommentare entnehme ich immer wieder, dass Du bereits Dein Leben so lebst, wie Du es Dir vorstellst. Der Moment zählt für Dich und wissend, wo Du Dich gerade rumtreibst, bestätigt das natürlich auch.

      Kannst der Community ja mal darüber schreiben. Dir viel, viel Spaß.

      Sven

  14. Oliver Burghoff Antworten

    Nur zu gut kenne ich diese Problematik. War ich doch früher auch in einem festen Angestelltenverhältnis. Spaß gemacht hat mir der Job, auch wenn Abläufe dabei waren, die mir zu wider waren. Was mich am meisten daran gestört hat war jedoch, dass in den oberen Hierarchiestufen Entscheidungen getroffen wurden, die dem Unternehmen und uns als Angestellte nicht gut getan haben. Letzten Endes fielen immer mehr Mitarbeiter dem Personalabbau zum Opfer und die Arbeit bleib an mir und meinen Kollegen hängen. Irgendwann verliest Du einfach die Lust daran, ständig Dinge zu tun, die einem auferlegt werden. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, wo ich Glücklich darüber bin, dass ich das tun darf was ich will. So ganz da wo ich hin will, bin ich aber dennoch noch nicht. Mein Gefühl sagt mir, dass mein Einsatz, den ich derzeit erbringe, höher ist als das was ich dafür bekommen müsste. Generell ist sind bei mir die Einkünfte aus meiner Selbstständigkeit zwar zweitrangig. Dennoch muss ich ja irgendwie meinen Lebensunterhalt bestreiten. Klar, man sagt dass die ersten Jahre in der Selbstständigkeit nicht einfach sind und der Einsatz hoch ist. Trotzdem, muss sich ja irgendwann mal eine Änderung einstellen. An dem passiven Einkommen arbeite ich gerade, deswegen wird Tag 8 für mich morgen auch wieder sehr spannend.

  15. Volker Kalisch Antworten

    Als Schüler und als Student habe ich jede Menge Jobs ausgeübt, um Geld zu verdienen – in der Produktion, in der Dienstleistung und im Büro. Was mich am meisten beeindruckte: Die meisten Menschen dort wirkten apathisch, abgestumpft, wie in Trance. Wirkliche Lebenszeichen waren nur zu erkenen, wenn sie von ihrem Leben jenseits der Arbeit sprachen – von ihren Familien, von ihren Hobbys, ihren Vereinen. Ich habe den Eindruck, dass die weitaus größte Zahl der Berufstätigen so eine Differenz zwischen Berufsleben und Freizeit erlebt und dies der Grund für das überaus vielfältige Vereinsleben in Deutschland ist. Ich habe mich damals oft gefragt, wie ich mich verhalten würde, wenn diese Arbeit nicht nur eine “Ferienjob” sondern eine dauerhafte Tätigkeit wäre. In dieser Situation, so meine Überzeugung, hätte ich alles getan, um da herauszukommen, vor allem intensive Weiterbildung um mich für attraktivere Aufgaben zu qualifizieren. Meine größte Angst war, in so einer Tätigkeit lebendig begraben zu sein.
    In unserer Kultur wird Arbeit oft als Strafe ( Altes Testatment, Vertreibung aus dem Paradies: “Im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein Brot verdienen”.) gesehen, Man “schuftet” oder ist “auf Maloche'”, etwas neutraler klingt “ich gehe schaffen”.
    Menschen, die von der Arbeit als einem “Mittel der Selbstverwirklichung” sprechen wie der frühere Bertelsmanns-Inhaber Reinhard Mohn wurden oft als Sozialromantiker belächelt.
    Dabei ist es für mich in erster Linie eine Frage des Selbstwertgefühls und der Intelligenz. Den größten Teil seiner Wachen Zeit verbringt der Mensch mit Arbeit. Dann ist es doch folgerichtig, dass man eine Tätigkeit anstrebt, mit der man sich identifizieren kann, in der man sich weiter entwickeln kann, in der man auf- und nicht untergeht.
    In der ganzen Menschheitsgeschichte war es nie leichter als heute, geeignete Möglichkeiten zu finden und das Glück an Spitzenleistungen zu spüren.

  16. Michael Gosch Antworten

    sehr auf den Punkt gebracht. Ich bin viele Jahre, trotz sehr viel Arbeit (tw. bis zu 14 Std am tag) mit meiner Tätigkeit als Angestellter zufrieden gewesen. Es waren viele Herausforderungen, denen ich mich in einem relativ großem Freiraum auf meine Art stellen konnte und mußte. Das brachte Erfüllung. Und ich wußte, dass meine Kollegen durch meine engagierte Arbeit ihrerseits ihre Aufgaben besser erfüllen konnten.
    Meine Aufgabenfelder wechselten einige Male im selben Unternehmen. Neue Herausforderungen, Lernen, Erfahrungen sammeln – einfach spannend. Schließlich sollte ich wieder meine Erfahrungen in einem Tätigkeitsfeld einbringen, das ich bereits für mich abgeschlossen hatte. Für das Unternehmen eine logische Entscheidung, für mich uninteressant. Ich bin in die Selbständigkeit gegangen …
    Der Podcast Nr. 7 von Sven hat mir heute für meinen Schritt damals tiefes verstehen über meine Motivation “einfach weg” gegeben. Aus einer Aufgabe wäre ein Job geworden.
    Und das ist der springende Punkt. Ist meine Tätigkeit als Angestellter, egal welche Stufe in der Hierarchie, erfüllend oder ein Job, meine Lebenszeit gegen Geld. Ist es zweiteres, dann sollte jederman/jederfrau prüfen, wie ist Erfüllung möglich.
    Ich bin jedoch auch sehr froh, dass es Menschen gibt, die in einem zeitlich klar geregelten Arbeitsverhältnis zufrieden sind. z.B. die Straßenbahnfahrer, U-Bahn, Autobus, Stromerzeuger, etc. …. die mir ermöglichen, bequem ein Leben Graz und Wien zu führen.
    Auf Podcast Nr. 8 bin ich schon sehr neugierig. Denn bei allem erreichten Freiraum, das automatisierte und passive Einkommen konnte ich noch nicht realisieren. Was mich bei meinem Non-Profit Lebens-Aufgaben einschränkt. Also bis auf morgen.