Warum Alternativen eine gute Sache sind

Eine Schaukel muss nicht leer bleiben, wenn es Alternative gibt …

Voller Elan und Freude machte ich heute früh noch ein Video, um zu zeigen, wie nass und kalt es am Morgen an der „Costa ­Del Sol“ war. Natürlich ging es auch darum mich selber in Topstimmung für ­eine über 30 Kilometer lange Fußreise zu bringen.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass meine Füße den gestrigen Tag doch nicht so gut überstanden hatten, wie angenommen. 34 Kilometer hatten ihren Tribut verlangt. Nun ja, am Morgen fühlte es sich ganz okay an und nach dem englischen Frühstück strotzte ich nur so vor Kraft.

Aber das sollte sich ändern. Nach nur 60 Minuten und ca. 2 Kilometer spürte ich doch arge Schmerzen in meinen Fußballen und mir war klar, so werde ich das nicht schaffen.

Eine Alternative musste her und für jemanden der beim Wandern eigentlich keine Kompromisse macht war das keine einfache Sache. Doch ich musste einen klaren Kopf bewahren, denn bis Gibraltar waren es immer noch schlappe 110 Kilometer.

Also hin zum Busbahnhof von Fuengirola und versuchen einen Bus nach Marbella zu bekommen. Hat natürlich geklappt, und am Ende war diese, im wahrsten Sinne gesunde Alternative, eine gute Sache.

Als digitale Nomaden finde ich, dass wir es uns nicht zu schwer machen, sollten Alternativen bewusst und ohne viel Trara anzunehmen. Manchmal, so wie in meinem heutigen Beispiel, muss man einfach auch mal den Stolz runterschlucken und akzeptieren, dass es zu Fuß nicht weitergeht.

Welche 3 Fragen kannst Du Dir beispielsweise stellen, um Dich für Alternativen zu öffnen?

1. Schaffe ich es mein Ziel mit der mir momentanen Lösung zu erreichen? Antwort: ­Nein
2. Handelt es sich bei Deiner Aufgabe oder auch ­Challenge, um einen Zwischenschritt, um Dein Ziel zu erreichen? Antwort: Ja
3. Kannst Du diesen Zwischenschritt mit einer Alternative, um das Gesamtziel zu erreichen, ersetzen? Klare Antwort:Ja

Klar … wenn Du die Alternative noch nicht siehst oder nicht nutzen möchtest, dann denke darüber nach, welche Konsequenzen, aus dem Auslassen einer möglichen Alternativen, daraus folgen.

Jede Handlung zieht Konsequenzen nach sich.

Entscheidend ist allerdings, dass Du Einfluss darauf nimmst, denn selbst keine Entscheidung oder das Verschieben der Entscheidung nach Alternativen zu suchen hat, Konsequenzen.

Um es nun abzurunden. Für mich hat sich nun diese nicht geplante Busreise als ein Segen erwiesen. Meine Füße haben etwas mehr Zeit wieder zu Kräften zu kommen, eine mögliche Erkältung, durch Regen und Wind, ist so gut wie ausgeschlossen und laut Wetterbericht kann ich morgen wieder bei Sonnenschein die nächsten 30 Kilometer angehen.

Ich freue mich darauf und naja „The rest is historie“

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Hey, Sven hier...

ich bin Weltenbumler, digitaler Nomade, Lifehacker, Buchautor und Künstler. Ich arbeite von unterwegs und dazu brauche ich nichts weiter als eine gute Internetverbindung, mein Macbook Air, Smartphone, meinen Rucksack, Boots und ne ganze menge Spaß.

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