7 unausweichliche Gründe warum Du einfach anfassbar sein solltest

Das erste mal in meinem Leben bin ich in Mallorca und diese Inseln hat mich total ­ge-flashed. Wer hätte das wirklich gedacht.

Wenn ich unterwegs bin und neue Gegenden besuche, dann tue ich das immer so, dass mich alles aber auch wirklich alles anfassen darf. Heißt auf gut Deutsch; „bring it on!“

Was ich dann immer wieder spüre, ist, dass man dadurch Kanäle öffnet, die unter normalen Verhältnissen geschlossen sind. Und das ist natürlich sehr sehr schade.

Warum schreibe ich heute darüber?

Stelle Dir einfach mal vor, Du besuchst ein neues Land, eine neue Stadt oder gehst zu einer Veranstaltung, auf der Du viele neue Menschen kennenlernen könntest. In allen drei Szenarien würdest Du in der Lage ­sein viele neue Eindrücke aufzunehmen … richtig?

Das wird Dir allerdings nur gelingen, wenn Du auch unfassbar bist.

In den nächsten 7 Punkten möchte ich Dir aufführen, was mich zu einer anfassbaren Person macht, die das Leben und das was es so lebens- und liebenswert macht. Diese Punkte werden Dir allerdings auch eine sehr große Hilfe sein, um als digitaler Nomade das absolut Beste aus Deinen Reisen und Business herauszuholen.

1. Verweile. Gib Deinen Augen Zeit zu verweilen, um rein visuell Eindrücke in seiner Fülle bewusst wahrnehmen zu können. Ich möchte bald sagen, dass wenn man seinen Augen diese Zeit gibt, Du ein Meer, nein sogar einen Ozean an Eindrücken aufsaugen kannst.

2. Nimm Geschwindigkeit aus Deinen Reisen. Ein Punkt, den ich in einen meiner Beiträge bereits angesprochen hatte. Dich zu endschleunigen gibt Dir auch fühlbar mehr vom Tag, denn Du nimmst die Dinge, die Du tust, viel bewusster wahr und wunderst Dich am Ende des Tages nicht; „Moment mal, was habe ich heute eigentlich getan?“

3. Streiche den Satz; „Das weiß ich doch schon“ oder „Das kenne ich schon“ aus Deiner Sprache. Wenn Du das tust, erschaffst Du Raum für das, was möglicherweise doch NEU und UNBEKANNT ist. Diese beiden vorgenannten Sätze bauen nur Mauern in Deinem Kopf auf aber auch in dem Deines Gesprächspartners, sollte hier einer mit von der Party sein.

4. Erkunde Deine neue Umgebung. Also, Insel, Hotel, Gastfamilie, Strände, Cafés aber vor allem die Menschen, die Deinen Weg kreuzen. Menschen, denen Du begegnest, sind wie ein Schwamm, der am Überlaufen ist und sein Wissen mit Dir teilen will. Siehe die Menschen, die um Dich herum immer wieder auftauchen als die größte Dir zurverfügungsstehende, mobile Enzyklopädie an.

Ein Lächeln ist, wie der gravitational pull zwischen Planeten und Galaxien.

5. Bringe Stickiness in Deine Gesicht. Jetzt fragst Du Dich sicherlich; was meint Sven denn jetzt damit?“ Vergiss einfach nie Dein Lächeln mitzunehmen. Ein Lächeln ist, wie der gravitational pull zwischen Planeten und den Galaxien. Es hält es zusammen und macht es, wie mein Freund Tobias Knoof sagen würde „sticky“. Mit Deinem Lächeln ziehst Du Menschen in den Bann und gleichzeitig öffnest Du auch Dein Inneres, Deine Seele. Es macht Dich verletzbar aber vor allem macht es Dich zu einem Menschen, der anfassbar ist und somit seine Welt sehr viel intensiver wahrnehmen kann.

6. Sei einfach dankbar und erlaube anderen Menschen auch Ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Ich sehe es so oft, dass Menschen eine Danksagung ablehnen, in dem Sie mitteilen, dass es doch nicht nötig war oder das man sich doch dafür nicht bedanken müsste. Dieses Verhalten ist ganz ehrlich gleichzusetzen mit dem Verteilen von Backpfeifen und hat nichts mit Größe zu tun. Stattdessen ­nimm ­die Person, die dankbar ist in den Arm, und lasst die Energie einfach mal fließen.

7. Stelle Dich, so wie ich es immer wieder tue, in einer weit geöffneten Position hin. Am Strand, am Kliff oder auch einfach mal in der Stadt. Stelle Dich aufrecht hin und öffne Deine Arme, als ob Du die Welt oder Dich umarmen lassen möchtest. Die Menschen können gar nicht anders und werden Dich als anfassbaren Menschen sehen. Also ein Mensch, der nicht nur aufsaugt, sondern auch die Gabe hat zu geben.

Sven Kaven Arme weit

Ja, Mallorca ist schon eine sagenhafte Insel, und wenn ich heute Nachmittag nach Palma de Mallorca reinfahre, so werde ich mich auch dort wieder von alle dem anziehen lassen, was gut tut. Tapas, Wein und sicherlich auch die wunderschöne Altstadt werden auf dem Plan stehen.

Falls Du einen meiner Artikel zu Andalusien verpasst haben solltest, so kannst Du diese Reise hier anfangen.

Und klar über mich und was ich tue, kannst Du hier und hier alles erfahren.

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Hey, Sven hier...

ich bin Weltenbumler, digitaler Nomade, Lifehacker, Buchautor und Künstler. Ich arbeite von unterwegs und dazu brauche ich nichts weiter als eine gute Internetverbindung, mein Macbook Air, Smartphone, meinen Rucksack, Boots und ne ganze menge Spaß.

2 Kommentare. Ich freue mich sehr wenn Du deine Gedanken mit mir teilst...

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  1. adventuremitch Antworten

    Hey Sven,

    da beschreibst Du vieles, was im Alltag in Deutschland kaum Platz hat.
    Darum vielen Dank für diesen Artikel.
    Mach weiter so. Das Leben besteht eben nicht nur aus “schaffe schaffe Häusle baue”.
    Meine nächste Auszeit ist auch nur noch zwei Wochen entfernt 😉
    Nordlicht suchen in Lappland.

    Also bis bald wieder.

    cu Mitch

    • mynomade Antworten

      Hallo Mitch, schön Dich hier auf meinem Blog zu sehen. Dann wünsche ich Dir noch eine super Zeit im hohen Norden.