Warum es gut ist seine Meinung zu ändern

Mit erstauntem Gesicht sagte die Dame an der Rezeption in ­Fuengirola; „Sie hätte auch den Bus nehmen können“ … und ich bedankte mich bei Ihr.

Was sie nicht wissen konnte, war, dass ich ständig zu Fuß reise und das es mir absolute Freude bereitet. 33 Kilometer sollte ich heute auf meiner Reise nach Gibraltar, von Malaga nach Fuengirola zurücklegen.

Als ich heute früh in Malaga aufgestanden bin, wusste ich noch nicht, dass ich diesen Weg einschlagen würde, denn auf dem Plan stand eine Zugreise nach Sevilla. Ich saß also heute früh beim Frühstück und als ich meine zweite Tasse „­Cafe con leche“ getrunken hatte, viel es mir wie Schuppen von den Augen.

Ich hatte einfach keine Lust eine zweite große Stadt per Bahn anzufahren, nur um dann weitere 24 Stunden dort zu verbringen. Meine Leidenschaft ist das Wandern und irgendwie machte das in diesem Moment alles keinen rechten Sinn.

Ich änderte meine Meinung und informierte den überaus netten Miguel in Sevilla, dass ich nun doch nicht kommen würde und lieber sofort mit meinen Walking-Sticks und Rucksack mich auf den Weg machen würde.

Stattdessen ­entschied ich mich spontan direkt von Malaga nach Gibraltar zu laufen. Immerhin noch schlappe 140 Kilometer entlang an unzähligen Stränden, Hotels, Biotopen und zu tief und breiten Flüssen, die sich ins Meer ergießen, würden (was nebenbei auch einen meiner vielen Umwege verursachte)

Herzen auf Baum

Es ist schon erstaunlich, wie Dein Herz Dir nach einer solchen Entscheidung auch noch Feedback gibt.

Man kann es wirklich spüren, die Lust, die Freude, das unsagbare Gefühl die richtige Entscheidung für sich selber getroffen zu haben. Es ist unwichtig, was andere Menschen in diesem Moment denken, solange es für Dich die Wahrheit ist und somit auch die richtige Entscheidung.

Lass Dich also nicht aufhalten und ändere Deine Meinung, solange Du keine anderen Menschen in Mitleidenschaft damit ziehst. Gib niemanden die Schuld oder denke nicht einmal darüber nach, was denn schief laufen könnte, wenn Du Deine Meinung änderst. Es ist Deine Kraft, die es am Ende umsetzt und nur Du bist dafür verantwortlich, ob es sich für Dich am Ende oder, wann auch immer gut anfühlt.

Mache das Unnormale zum Normalen und Du bist außerordentlich.

Hey … es ist absolut normal genau das zu tun, was jeder Einzelne von uns für richtig hält. Das allerdings wird meistens im Außen nicht als Normal gesehen oder akzeptiert und wird somit oft verurteilt. Heißt allerdings auch, dass man halt nicht normal ist und das ist doch genau der Punkt, der uns zu Menschen die eigenständig handeln und denken macht.

Nun, als digitaler Nomade sollte man sich dies zu eigen machen, denn oft stehen wir vor Situationen, wo wir halt schnell entscheiden müssen. Umso besser ist es, wenn wir nicht gezwungen werden Entscheidungen zu treffen, sondern diese aus der Freiheit, entscheiden zu können, aktiv tun.

Also, es ist GUT seine Meinung zu ändern. Ich bin mittlerweile wirklich gut darin und bemerke, wie sich mein Leben mehr und mehr auf die wirklich wesentlichen Dinge konzentriert, denn ich bin der Initiator.

Morgen geht es weiter nach Marbella und ich bin mir sicher, dass meine Füße bis dahin wieder top-fit sind.

Falls ­Du meinen 1. Teil zur Andalusienreise verpasst haben solltest, so kannst Du diesen hier lesen. Ansonsten, bitte besuche auch meine Facebook-Seite, denn hier werde ich täglich Updates zu meinem digitalen Nomadenleben posten.

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Hey, Sven hier...

ich bin Weltenbumler, digitaler Nomade, Lifehacker, Buchautor und Künstler. Ich arbeite von unterwegs und dazu brauche ich nichts weiter als eine gute Internetverbindung, mein Macbook Air, Smartphone, meinen Rucksack, Boots und ne ganze menge Spaß.

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