Warum Reisen ein Mittel zur eigenen Transformation ist?

Als ich nach meinem Hike in Andalusien, ende Januar 2015 meinen Feund Tobias Knoof in Mallorca besuchte, wusste ich noch nicht, dass ich diesen Artikel schreiben würde. Nun, ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich zu dem Thema „Warum Reisen ein Mittel zur eigenen Transformation ist?“ schreiben sollte oder nicht. Schlussendlich bin ich zu der Entscheidung gekommen es zu versuchen, denn ich glaube, dass viele Menschen ein riesen Problem mit Themen, wie Freiheit oder persönlicher Verwirklichung haben.

Viele Menschen fühlen sich oft eingeengt, haben diese innerliche Unruhe und den Drang nach mehr Luft zum Atmen.

… und wisst Ihr was, das ist auch völlig Normal, und wenn ich mir ansehe, mit welcher hasst das Leben gelebt wird, kann es einen eigentlich auch nicht verwundern.

Einige Wenige erkennen Ihre Situation und versuchen diese in den Griff zu bekommen oder sie los zu werden. In den Worten „In den Griff zu bekommen“ oder „los zu werden“, steckt jetzt schon ein negativer Ansatz, aber das ist halt, was Menschen sagen und wie sie schlussendlich denken oder ihre Gedanken formulieren. Also nicht wundern, diese Formulierungen habe ich mit voller Bewusstheit gewählt, um diesen Punkt ganz klar machen zu können.

Ich mache dazu mal einen kleinen Seitensprung, um das Problem zu beleuchten und um aufzuzeigen, was denn eigentlich in Deutschland und auch anderswo ständig passiert, wenn sich Menschen auf den eigenen Weg der Transformation machen.

Da gibt es Seminare und insbesondere Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung sind richtig gut aber sie haben ein Problem. Sie sind oft nicht nachhaltig, verlassen das menschliche Bewusstsein einfach zu schnell, denn die Menschen kehren in Ihren Alttag zurück.

Auch beinhalten diese Veranstaltungen oftmals zu viel aufgesetztes ­Chaka, was zwar ganz nett ist aber nicht wirklich bleibend, um es mal mit Robert Betz´s Worten zu sagen; „in unseren feinstofflichen Körpern“, verhaftet.

Ihr kennt das sicherlich alles auch schon.

Nun möchte ich nicht jedes Seminar hier über den gleichen Kamm ziehen, denn auch ich bin ein großer Fan von Robert Betz und schätze ­sein Rhetorik und Aussagen sehr. Und wenn ich jemals meine Hände an ein Ticket von Eckhard Tolle bekomme, so würde ich auch zu eine seiner Veranstaltungen gehen, sollte es ihn doch mal aus dem kalten Kanada nach Deutschland verschlagen.

Ich werde versuchen zu beleuchten, warum das Reisen viele Probleme der Menschen lösen könnte, wenn man sich dem Prozess der Transformation öffnet.

Jeder von Euch kennt sicherlich das Gefühl der Vorfreude auf eine Reise und dann natürlich auch das sagenhafte Erlebnis einer Reise. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle für, wie lange du unterwegs bist. Das Gefühl ist da und man genießt es.

Mallorca Feb. 2015, Photo by Sven Kaven

Mallorca Feb. 2015, Photo by Sven Kaven

Wäre es nicht schön, wenn man Freude, Gelassenheit aber auch wohltuende Empfindungen mehr Raum gibt, und ihnen ­erlaubt für sehr viel länger, wenn nicht für immer gegenwärtig vorhanden zu sein?

„Wie soll das gehen­“, höre ich jetzt schon einige fragen. „Ich mache mir immer viel zu viele Gedanken, wie es danach weitergeht und außerdem muss ich mir Sorgen um XYZ machen.“ Und genau da kann jeder ansetzen, ansetzen mit seiner eignen Transformation, vom in Zwängen (fremde oder erdachte Zwänge) behafteter Mensch, zu einem Menschen der Freiheit und Bewusstheit durch das Reisen sich zu eigen macht.

Wichtig ist es dabei, dass man sich selber nichts vormacht und ganz klar für sich feststellt, wo man sich gerade befindet. So zu sagen, der erste Schritt der Transformation.

Hier mal meine Top 4 Punkte „Warum Reisen ein Mittel zur eigenen Transformation ist?“ und wie diese Dir dabei helfen können.

1. Reisen erlaubt es Dir dich nicht nur physisch aus dem Ort der Zwänge zu bewegen, sondern auch emotional. Wichtig dabei ist, dass Du Deine Probleme nicht zu Hause lässt, sondern sie mitnimmst und in den Prozess mit einbeziehst. Wenn Du so willst, erhältst Du Deine ganz eigene Vogelperspektive auf Dein Leben.

Reisen ist vielmehr ein Mittel der eigenen Transformation, wenn man dieses mit voller Bewusstheit tut. Nach außen hin wahrgenommenes Fluchtverhalten vor der Realität ist im Grunde genommen nur der Spiegel, den sich Menschen vor Augen halten, die Gefangene Ihrer eigenen gedanklichen Zwängen sind.

2. Reisen versetzt Dich in eine andere Zeit. Was meine ich damit? Damit ist die Geschwindigkeit gemeint, mit der Du den Verlauf Deiner Zeit wahrnimmst. Zu Hause oder auf der Arbeit, in Deinem Büro oder auf dem Weg von einem Termin zum Nächsten, die Wahrnehmung der Zeit ist eine völlig andere. Insbesondere wenn Du Dich zu Fuß über den Verlauf eines ganzen Tages von A nach B bewegst, wirst Du sehr schnell bemerken, wie viel Du eigentlich erleben kannst und wie Du am Ende eines Tages nur noch so vor mentaler Energie strotzt.

3. Im Gegensatz zu Deinem „Normalen Leben“ gibst Du Dir auf Reisen den so wichtigen Raum, um auf Dich achtzugeben und achtgeben kannst Du nur, wenn Du auch das Bewusstsein dafür hast, dass es sich lohnt, etwas für sich zu tun. Erster Ansatz zur eigenen Wahrnehmung (Wahrheit) und somit zu einer Transformation zu einem besseren Leben. Heißt im Grunde genommen, dass Du in der Lage bist, ohne Zwänge genau das zu tun, was Dir vorher echte Kopfschmerzen bereitet hat.

Habe das Bewusstsein dafür, dass es sich lohnt, etwas für sich zu tun…

4. Transformation ­heißt auch, sich für Neues anfassbar zu machen. Das habt Ihr bestimmt schon ein paar Mal bei mir lesen können aber genau das ist einer der tragenden Faktoren, um etwas in seinem Leben ändern zu können. Auf Reisen gibt es dazu unzählige Möglichkeiten. Die Komfortzone, in der Du Dich befindest, erhält irgendwie ­einen etwas langweiliges, oder sogar sauren Geschmack und darüber hinaus erscheinen die Grenzen dieser Zone sehr viel leichter durchgängig. Wenn Du also auf Reisen bist, dann durchbreche die Tagesroutinen Deines „Normalen Lebens“ und erlaube Dir die Welt zu entdecken.

Bist Du also noch nie in Deinem Leben 4 oder 5 Kilometer an einem Stück gewandert, nur um einen Schlafplatz zu bekommen? Okay, dann tue es einfach mal und spüre die Wärme, die Deinen Körper erfasst, die Kontraktionen Deiner Wadenmuskulatur und Sieg, den Du davon trägst, wenn Du mit wehenden Fahnen in Dein Bett fällst und Dir sagen tust; „Das tat gut!“

Das hier war nur ein kleiner Ausschnitt von praktischen Tipps, die Du nutzen kannst, um Deinen Weg der Transformation vom bequemen Sofa auf die eigenen Beine zu bringen. ­Nutze ­Deine eigenen Inspirationen und Erlebnisse auf Reisen, um Dir das beste Geschenk zu machen, das Du Dir antun kannst. Diese Dinge bleiben Dir erhalten, sind also nachhaltig aber noch viel wichtiger, Du erlebst alles mit vollem Bewusstsein.

Herzlichen Glückwunsch!

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